20. Okt. 2016 | Filme und Serien

Review zu Fear the Walking Dead Staffel 2: Willkommen in der Schleife der Untoten

Da wären wir also wieder. Ein Jahr ist nach meiner Review zur ersten Staffel von „Fear The Walking Dead“ vergangen und die Zeit, in der wir uns montags vor dem Fernseher setzten, um die zweite Staffel zu verfolgen ist auch schon wieder vorbei. 15 Folgen bescherten uns die Macher des „The Walking Dead“ Spin-Offs und mittendrin gab es sogar eine Sommerpause.

Eines vorab, ich persönlich kann dem ganzen Zombie Spektakel nur noch eine wirklich positive Seite abgewinnen, wenn ich die Mutter-Serie „The Walking Dead“ aus meinem Gedächtnis verbanne. Denn langsam aber sicher, sind beide Serien nicht nur technisch auf einer Höhe, sondern im Grunde auch inhaltlich.

Eine Gruppe von Menschen hat sich mit dem Schicksal, in einer Welt voller Untoter zurechtkommen zu müssen abgefunden. Schön und gut. Sie suchen nach sicheren Unterschlüpfen und versuchen alles, um zu überleben. Sie bilden Gruppen und beginnen damit, neue scheinbar sinnvolle Gesetze zu erschaffen.

Die Serie ist keine Vorgeschichte!

Für mich ist „Fear The Walking Dead“ schon lange kein Prequel mehr. Die Serie ist keine Vorgeschichte, sie erzählt uns nicht, warum die Menschen zu Zombies wurden und wie zum Teufel die Regierung alles vermasseln konnte. Letzteres liegt ja auf der Hand.

Wie gesagt, lösen wir uns einmal von dem Wort „Prequel“, vergessen wir einfach mal die Mutter-Serie „The Walking Dead“ und lasst uns „Fear The Walking Dead“ als 100% eigenständige Serie ansehen. Weil dann fällt meine Meinung äußerst positiver aus. Denn die Serie macht definitiv Spaß, sie unterhält, ist spannend und auf jeden Fall auch überraschend.

Jeder kämpft für sich selbst!

In der zweiten Staffel von „Fear The Walking Dead“ haben wir gemeinsam mit den Figuren viel durchgemacht und erlebt. Zuerst ging es für unsere vor Zombies flüchtenden Freunde auf eine Jacht. Dort blieben sie dann mit einigen Höhen und Tiefen bis zur sechsten Episode. Anschließend konnten unsere Protagonisten auf einer Farm durchatmen. Aber auch dort warteten nicht nur auf uns Zuschauer große Überraschungen.

Als wäre der Ärger auf der Farm nicht schon genug, spaltet sich zum Finale des ersten Teils der zweiten Staffel die Gruppe und jeder geht seines Weges. Travis verabschiedet sich mit seinen Sohn Christopher in die Wüste. Madison versucht ihr Glück mit Alicia, Ofelia und Victor. Tja und der gute Nick, der geht auf eigene Faust durchs Land der Untoten.

Sie alle suchen nach sicheren Unterschlüpfen. „Jeder kämpft für sich selbst“, würde Arthur jetzt sagen und so war es auch. Die Tatsache, dass es gegen einen bösen Angriff der Zombies helfen kann, sich mit deren Blut zu beschmieren, ist noch nicht bis zu jedem durchgedrungen. Egal, denn jeder findet irgendwie seinen Weg auf relativ sicheres Terrain.

Die Protagonisten lassen ihre Masken fallen.

Über eines kann man bei der zweiten Staffel von „Fear the Walking Dead“ nicht meckern, die Technik. Drehbuch, Kamera, Sound und der Cast machen einen gewohnt guten Job. Die Geschichte an und für sich ist ausgereift und kommt mit einigen Überraschungen daher. Die Protagonisten lassen ihre Masken fallen und wir erleben, was für Entscheidungen sie im Angesicht des Todes treffen.

Wie bei der Mutterserie, stehen auch bei „Fear the Walking Dead“ die Zombies nicht im Vordergrund. Es geht vielmehr um die Verhaltensweisen der Menschen. Wie gehen sie mit der Situation um, welche Entscheidungen treffen sie und welche Auswirkungen haben diese auf die anderen Gruppenmitglieder und deren Umwelt.

Die zweite Staffel kommt mit einigen Überraschungen daher und ist durchaus fesselnd. So langsam driften wir aber in eine Art Schleife ab. Ja das würde Elliot Alderson jetzt mit Sicherheit gefallen, aber für mich verliert der aufgeblasene Geschichten-Ball stetig an Luft. Es wiederholt sich alles und diese Wiederholungen werden „nur“ noch durch immer wieder neue Konsequenzen abgewandelt. Ich weiß nicht, ob man mich so noch für weitere 5 Staffeln vor den Fernseher bekommen wird? Wahrscheinlich schon, weil ich dann einfach wissen muss, was mit unseren vor Zombies flüchtenden Freunden passiert. Also im Grunde, genau so wie bei „The Walking Dead“ …

Trailer:

Da wären wir also wieder. Ein Jahr ist nach meiner Review zur ersten Staffel von "Fear The Walking Dead" vergangen und die Zeit, in der wir uns montags vor dem Fernseher setzten, um die zweite Staffel zu verfolgen ist auch schon wieder vorbei. 15 Folgen bescherten uns die Macher des "The Walking Dead" Spin-Offs und mittendrin gab es sogar eine Sommerpause. Eines vorab, ich persönlich kann dem ganzen Zombie Spektakel nur noch eine wirklich positive Seite abgewinnen, wenn ich die Mutter-Serie "The Walking Dead" aus meinem Gedächtnis verbanne. Denn langsam aber sicher, sind beide Serien nicht nur technisch auf einer Höhe, sondern im Grunde auch inhaltlich. Eine Gruppe von Menschen hat sich mit dem Schicksal, in einer Welt voller Untoter zurechtkommen zu müssen abgefunden. Schön und gut. Sie suchen nach sicheren Unterschlüpfen und versuchen alles, um zu überleben. Sie bilden Gruppen und beginnen damit, neue scheinbar sinnvolle Gesetze zu erschaffen. Die Serie ist keine Vorgeschichte! Für mich ist "Fear The Walking Dead" schon lange kein Prequel mehr. Die Serie ist keine Vorgeschichte, sie erzählt uns nicht, warum die Menschen zu Zombies wurden und wie zum Teufel die Regierung alles vermasseln konnte. Letzteres liegt ja auf der Hand. Wie gesagt, lösen wir uns einmal von dem Wort "Prequel", vergessen wir einfach mal die Mutter-Serie "The Walking Dead" und lasst uns "Fear The Walking Dead" als 100% eigenständige Serie ansehen. Weil dann fällt meine Meinung äußerst positiver aus. Denn die Serie macht definitiv Spaß, sie unterhält, ist spannend und auf jeden Fall auch überraschend. Jeder kämpft für sich selbst! In der zweiten Staffel von "Fear The Walking Dead" haben wir gemeinsam mit den Figuren viel durchgemacht und erlebt. Zuerst ging es für unsere vor Zombies flüchtenden Freunde auf eine Jacht. Dort blieben sie dann mit einigen Höhen und Tiefen bis zur sechsten Episode. Anschließend konnten unsere Protagonisten auf einer Farm durchatmen. Aber auch dort warteten nicht nur auf uns Zuschauer große Überraschungen. Als wäre der Ärger auf der Farm nicht schon genug, spaltet sich zum Finale des ersten Teils der zweiten Staffel die Gruppe und jeder geht seines Weges. Travis verabschiedet sich mit seinen Sohn Christopher in die Wüste. Madison versucht ihr Glück mit Alicia, Ofelia und Victor. Tja und der gute Nick, der geht auf eigene Faust durchs Land der Untoten. Sie alle suchen nach sicheren Unterschlüpfen. "Jeder kämpft für sich selbst", würde Arthur jetzt sagen und so war es auch. Die Tatsache, dass es gegen einen bösen Angriff der Zombies helfen kann, sich mit deren Blut zu beschmieren, ist noch nicht bis zu jedem durchgedrungen. Egal, denn jeder findet irgendwie seinen Weg auf relativ sicheres Terrain. Die Protagonisten lassen ihre Masken fallen. Über eines kann man bei der zweiten Staffel von "Fear the Walking Dead" nicht meckern, die Technik. Drehbuch, Kamera, Sound und der Cast machen einen gewohnt guten Job. Die Geschichte an und für sich ist ausgereift und kommt mit einigen Überraschungen daher. Die Protagonisten lassen ihre Masken fallen und wir erleben, was für Entscheidungen sie im Angesicht des Todes treffen. Wie bei der Mutterserie, stehen auch bei "Fear the Walking Dead" die Zombies…

Bewertung

Story - 7
Cast - 9
Kamera - 8
Sound - 8.5

8.1

Von 10

Spannend und Überraschend! Aber kein wirkliches Prequel mehr!

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8