06. Jul. 2014 Gestatten, ein Blogger

Meine Meinung zum Video „Brutaler Polizeiübergriff, 5. Juli 2014, Berlin Kreuzberg (Görlitzer Park)“

Gestern wurde auf Youtube ein Video mit dem Titel “brutaler Polizeiübergriff, 5. Juli 2014, Berlin Kreuzberg (Görlitzer Park)” veröffentlicht. In dem Video sehen wir eine Person, welche der Aufforderung eines Polizisten, den Personalausweis aushändigen nicht nachkommt. Daraufhin wird einer der Polizisten handgreiflich. Die Person wehrt sich, woraufhin weitere Polizisten den Befragten zu Boden reißen und überwältigen.

In den Kommentaren des Clips geht die geballte Wut und das Unverständnis gegen die Polizei. Aber was ist genau passiert und machen die Beamten einen korrekten Job? Laut Presse-Mitteilung trug sich Folgendes zu:

Bei Angriffen aus einer Gruppe von etwa 60 Personen heraus wurden gestern Nachmittag sechs Polizisten verletzt. Gegen 17.45 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei zum Görlitzer Park, da zu diesem Zeitpunkt etwa 20 Personen in eine Schlägerei verwickelt waren. Im Park eingetroffen, sahen die Beamten einen 25-jährigen verletzten Mann, der am Ohr stark blutete. Bei der nun folgenden Sachverhaltsklärung mischten sich zunächst mehrere Personen, die kurz zuvor an einer Demonstration von Neukölln nach Kreuzberg teilgenommen hatten, lautstark in die Ermittlungen der Beamten ein. Darüber hinaus stellte sich ein 22-jähriger Mann den Beamten in den Weg und störte sie bei der Sachverhaltsaufklärung. Nachdem die Polizisten ihn vergeblich des Platzes verwiesen hatten und die Behinderungen anhielten, zog ein Beamter den Störenfried zur Seite, woraufhin sich eine Personengruppe von bis zu 60 Personen in das Geschehen einmischte und die Einsatzbeamten attackierte. Aus der Gruppe heraus wurden zwei Fahrräder gegen die Beamten geschleudert, wodurch ein Polizist eine Kopfverletzung erlitt, die später in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Mit Unterstützung weiterer hinzugerufener Polizisten wurde die Personengruppe abgedrängt und zwei Männer im Alter von 32 und 46 Jahren sowie eine 33-jährige Frau festgenommen. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung und schweren Landfriedensbruchs ermittelt. Insgesamt sechs Beamte wurden bei den Angriffen verletzt.

So eine Presse-Meldung der Polizei ist natürlich immer zugunsten der Exekutive ausgelegt. Aber was sehen wir in dem Video genau. Eine wirkliche Vorgeschichte kennen wir nicht. Wir sehen einfach einen Mann, der nach seinem Personalausweis gefragt wird. Als er diesen nicht aushändigt. Wird er zu Boden gebracht. Laut Pressemitteilung hat der Mann die Beamten an deren Arbeit gehindert und ist einem Platzverweis nicht nachgekommen.

Jetzt könnte man sich fragen, warum die Beamten so hart vorgegangen sind? Oder ob sie überhaupt zu brutal zu dem Mann waren? Fakt ist: Die Person ist nicht den Forderungen der Polizei nachgekommen. Das ist zwar noch immer kein Grund die Person zu Boden zu reisen aber es ist ein erster Erklärungsversuch. Ich denke da gerne an solche Sprüche wie “Der klügere gibt nach”. Hätte der Mann einfach seinen Ausweis vorgezeigt oder wäre dem Platzverweis nachgekommen, hätte er sich eine Menge Ärger ersparen können. Vielleicht hatte er aber auch was zu verbergen. In diesem Fall wäre es so oder so zum Handgemenge gekommen.

Eine weitere Frage ist, wie weit die Polizei gehen darf? Wenn eine Person den Forderungen der Beamten nicht nachkommt, dann können diese die Person festnehmen. Leistet der „Verdächtige“, In dem Moment wird man zum Verdächtigen, widerstand, darf die Polizei einige Mittel anwenden, den Verdächtige unter Kontrolle zu bekommen. Körperliche Gewalt darf dabei nur zu einem Mittelmaß eingesetzt werden.

Im Video sehen wir das die Person sich stark wehrt. Immerhin werden 3 Beamte gebraucht um den Mann unter Kontrolle zu bekommen. Welche Methoden die Polizisten einsetzten, sehen wir nur bedingt. Wir sehen einen Schlag und einen Tritt in die Nieren. Gilt dies noch als “Mittelmaß” der körperlichen Gewalt?

Um das ganze Geschehen bewerten zu können, muss man sich auch das Umfeld anschauen. Denn viele Menschen zeigten Zivilcourage und wollten den Mann helfen. Nach ein paar Minuten tummelte sich eine Menschenmenge um die Beamten. Es wurde geschrien, gefilmt und es flogen sogar Fahrräder. In einer solchen Situation einen kühlen Kopf zu bewahren ist nicht einfach. Polizisten werden natürlich auf genau solche Situationen geschult und man darf verlangen, dass diese nicht emotional reagieren.

Was hätten die Beamten hier besser machen könne? Ich glaube, egal was die Polizei hier gemacht hätte, die Person wäre auf jeden Fall „Ausgerastet“.  Ordnungsgemäß wäre es gewesen, wenn die Beamten den Mann nach der Verweigerung, festgenommen hätten. Ganz ruhig und im normalen Ton. Aber da hätte die Person vermutlich nicht mitgespielt. Sie hätte sich gewehrt und die Beamten hätten dann das Recht die Festnahme auch mit „brutaleren“ Mitteln durchzuführen.

Was hätte die Person besser machen können? Ich an seiner Stelle hätte einfach meinen Personalausweis vorgelegt. Manchmal fühlt man sich ungerecht behandelt. Mir selbst ist das auch schon passiert. Ohne jeden Grund wurde ich mal an einem Dienstagmorgen auf den Weg zur Berufsschule angehalten und meine Personalien wurden überprüft. Ist scheiße aber ich wollte keinen Ärger. Das Gefühl, als der Beamte von seinem Streifenwagen wiederkam und mir meinen Personalausweis wiedergab, war herrlich und ich konnte mir denken: “Pech gehabt du …”

Es gibt Polizeibrutalität auf jeden Fall. Täglich, überall auf der Welt und auch in Deutschland. Manche Polizisten nutzen ihre Stellung aus und missbrauchen ihren Titel. Es gibt aber auch Täter, Menschen die anderen Menschen schaden zufügen und sich nicht an Gesetzte halten.

Wer, wie und warum kann hier nicht eindeutig geklärt werden. Fest steht für mich nur, dass in diesem Fall beide Seiten einen Fehler gemacht haben. Es hätte auch alles anders Enden können.

via

13 Leute schrieben was dazu

  1. HerrB schrieb am 07.07.2014
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    Ein Sehr Objektiver Kommentar.
    Was mich allerdings stutzig macht ist der Sachverhalt, dass die Polizei den Herrn nicht abführt nach dem er auf dem Boden fixiert wurde sondern weiter auf ihn einarbeitet und dann auch noch die Gruppe der umhergeeilten Menschen mit Pfefferspray attackiert und noch eine Hundertschaft stark bewaffneter Polizisten ruft statt den „Gefangenen“ ab zu führen.
    Ohne das Fehlverhalten der Polizei wäre die Lage nicht eskaliert.
    Was mich interessieren würde, wäre die rechtliche Grundlage die jener Polizist nennen muss, nannte und welche es war. Denn ohne Grundlage dürfen Polizisten einen nicht kontrollieren und man darf die Kontrolle verweigern.

    • Daniel schrieb am 07.07.2014
      Antworten

      Die rechtliche Grundlage eine Personen-Kontrolle hier durchzuführen war es das die Person einem Platzverweis nicht nachgekommen war. Recht hast Du auf jeden Fall damit das die Beamten falsch reagiert haben. Aber ich glaube dennoch. Auch bei einer sofortigen Festnahme wäre die Situation außer Kontrolle geraten.

  2. Lukas F schrieb am 07.07.2014
    Antworten

    Also ich muss schon sagen dass das ein ziemlich undurchdachter und bescheuter Kommentar zu dieser Situation ist. Wenn man den von dir geschriebenen Text liest muss man sich fragen ob du das video überhaupt gesehen hast

  3. marmat schrieb am 07.07.2014
    Antworten

    Man kann es auch so sehen. Solange Feinbilder bedient werden, werden sich solche Szenen wiederholen. Ich kenne Leute, die es so formulieren würden: Es gibt mehrere Gangs und die eine hat die Legitimität zur kontrollieren Gewalt gegen die anderen. Der Typus der Mitglieder ist aber häufig der gleiche. Und das ist genau das Dumme an der Sache.

    Es ist eine Sache, eine Situation dem Gesetz gemäß zu regeln. Ich bin eher ein Fan von Deeskalation. Das bringt nicht nur weniger schlechte Presse sondern sorgt auch dafür, dass mit der Aufweichung der Feindbilder eine mögliche Kooperation möglich ist. Ich bin kein Christ, aber das Hinhalten der anderen Wange ist in meinen Augen die zukunftsfähigere Handlungsweise.

    Im Video sieht man ein fünfminütiges Einprügeln und natürlich steht da auch noch eine Frau, die rechtlich korrekt nicht irgendeine Beleidigung prüllt, sonder lautstark und publikumswirksam ein „Haltet-ein!“ skaldiert.

    Aufgelöst wird das Ganze durch die Ankunft weiterer zum Teil glatzköpfiger Muskelmänner in Kampfpose und -dress – mitten in Kreuzberg.

    Also ich finde das ein sehr dummes Bild. So erzeugt man hassproduzierendes Videomaterial und dies sollte auch für zukünftige Polizeiarbeit hinderlich sein. Ich weiß nicht, wieso man auf die Idee kommt, eine Situation so lösen zu wollen und – wenn denn die Vorgeschichte so wie oben beschrieben war – eine ausgebildete Polizeieinheit jedes Schlag-dich-mit-mir-Angebot annehmen muss wie kleiner Kinder vor einer Schule. Wenn der Sinn von Polizeiarbeit die Gewährung von öffentlicher Ordnung und Sicherheit ist, dann ist dies hier ein misslungener Versuch. Gefährlicher als zu dem Zeitpunkt an dem sich plötzlich die Straße füllt, scheint es vor dem Eingreifen auch nicht gewesen zu sein. Hier wurde eine Straßenschlacht zugunsten wovon riskiert? Hier wurde riskiert, Professionalität, Vertrauen und Guten Willen mit einem Video zu vernichten – wofür? Und da spielt es für mich keinerlei Rolle, wem man hier die rechtliche Schuld zuweisen kann. Moralisch hat hier eine bezahlte, ausgebildete Ordnungsmacht zum Wohle der Bürger gerade eine verdammt dumme Tat vollbracht – unabhängig vom vorhergegangenen. Was ist ein bisschen angeschlagene Würde gegenüber einem tieferen Graben.

  4. Nunuk schrieb am 08.07.2014
    Antworten

    Größter Blödsinn! Es flogen nicht Fahrräder sonder ein Fahrrad ! -.- dann wurde der Typ weiter bearbeitet obwohl er schon ruhig da lag!!! Er wurde quasi von 3 Polizisten überwältigt !!! und hin zu kämmen immer mehr! Ein Rad Fahrer bekam Pfefferspray ab! Im Video gut zu sehen! Die Polizei muss jeden Schritt “ ankündigen“ außer bei Gefahr ,der Typ wa nu wirklich keine ..der hat höchstens bissel Blödsinn geredet!!!

  5. senfmeister schrieb am 08.07.2014
    Antworten

    Möge sie die Willkür polizeilicher Gewalt auch mal treffen. Dann würden sie zu einem ganz anderen Ergebnis kommen.
    Gucken sie sich das Video an. Wo fliegen da mehrere Fahrräder? Wo wird der „Tatverdächtige“ von einem Beamten zu Seite geholt? Die überrumpeln ihn gleich. 60 Menschen haben sich eingemischt? Das Video sagt eindeutig was anderes. Körperliche Gewalt nur im Mittelmaß? Man wird zum verdächtigen, weil man seinen Ausweis nicht zeigt? Come on!
    Lieber Daniel, bleib weiter „glücklicher TV Konsument“.

    • Daniel schrieb am 08.07.2014
      Antworten

      Schade das sie den Text gar nicht gelesen haben. Hätte mich gefreut und sie würde dann auch wissen, das ich keine klare Stellung beziehe und das die Person nicht aufgrund der Verweigerung als verdächtig galt.
      Aber bleiben sie einfach der Senfmeister, das reicht 🙂

  6. senfmeister schrieb am 08.07.2014
    Antworten

    Den artikel habe ich gelesen. Haben sie das Video gesehen?
    Die Überschrift lautet „Meine Meinung zu […]“ und die Meinung die ich erkenne ist mehrheitlich: Der „Verdächtige“ hätte sich anders benehmen sollen.
    Einen schönen, hoffentlich sonnigen, Tag wünsche ich!

    • Daniel schrieb am 08.07.2014
      Antworten

      Ja, Das Video habe ich gesehen obwohl ich zugeben muss die Pfeffer-Spray Attacke beim ersten mal übersehen zu haben!

      Der Artikel spiegelt meine Meinung wieder, ja. Aber Passagen wie:

      „Ordnungsgemäß wäre es gewesen, wenn die Beamten den Mann nach der Verweigerung, festgenommen hätten. Ganz ruhig und im normalen Ton.“
      und

      „Es gibt Polizeibrutalität auf jeden Fall. Täglich, überall auf der Welt“
      und

      „Fest steht für mich nur, dass in diesem Fall beide Seiten einen Fehler gemacht haben.“

      zeigen das ich mich nicht auf eine Seite schlage sondern versuche das ganze diplomatisch zu sehen. Auch wenn mir das anscheinend nicht so gelingt.

      Leider regnet es hier in Strömen aber ich wünsche ihnen auch noch einen schönen Tag.

  7. Simon schrieb am 08.07.2014
    Antworten

    Deine Meinung ist OK, aber ganz ehrlich… Aus welchem Grund auch immer, diese „Polizisten“ gehen eindeutig zu hart vor. Schon allein in welchem Ton der erste Polizist nach dem Ausweis fragt geht gar nicht. Damit hat er den Stress schon provoziert. Man sieht ja auch das er später noch mal drauf haut, als schon alle anderen Kollegen auf dem Mann knieten. Für mich spielt es keine Rolle wie und warum. Es ist ähnlich wie mit dem nackten erschossenen Mann im Springbrunnen vor einiger Zeit. Viele Polizisten die panisch werden und drauf los prügeln oder ballern. Ja, es sind auch „nur Menschen“ wird dann immer gesagt. Aber dann sollen sie sich auch wie ordentliche Menschen verhalten!!! Ich selbst habe auch schon so meine Erfahrungen gemacht in der Vergangenheit, wurde bedroht und habe die Polizei um Hilfe gebeten. Die kommen dann natürlich erst wenn was passiert. Bürger in Gefahr schützen sie nicht wirklich. Ebenso wurde ich in jungen Jahren mehrmals wegen 1-2 Gramm Gras aus Holland regelrecht auseinandergenommen wie ein Schwerverbrecher. Man hat mich schon ähnlich wie den Typen im Video behandelt, obwohl ich nur mir selbst mal einen Joint rauchen wollte und total friedlich war. Da wird man automatisch degradiert, mit Du angesprochen und wie ein Hund behandelt. Mir reicht es, ehrlich, und wenn ich dabei gewesen wäre hätte ich da sicher eingegriffen. Wir dürfen uns so was nicht mehr gefallen lassen. Und dazu stehe ich mit meinem Namen!!

    • Daniel schrieb am 08.07.2014
      Antworten

      Hi Simon,
      ich stimme dir da voll und ganz zu. Das erwähne ich ja auch in meinem Schluss-Wort. Viele Polizisten missbrauchen ihren Status. Ich habe aber auch Polizisten in meinem Freundeskreis die nicht so sind. Bei einsetzten werden sie angespuckt, es werden Sachen geworfen usw. Die einen schaffen es ruhig zu bleiben und die anderen nicht. Die einen machen einen ordentlichen Dienst, die anderen nicht. Das Bild der Polizei ist kein gutes in der Bevölkerung und daran sind die ganzen Schwarzen-Schafe im Dienst dran schuld. Ich selbst hatte auch das ein und ein anderes Mal Kontakt mit Polizisten. Mal war es okay und mal war es unter aller Sau. Leider ist es so.

  8. Karin schrieb am 10.07.2014
    Antworten

    Ich möchte auch gerne meine Sicht des Videos schildern. Ich sehe hier einen jungen Mann der einer Aufforderung die provozierend und respeklos war, nicht nachkommt (Ordnungswidrigkeit, vergleichbar mit einem Strafzettel) Einen jungen Mann, der mehrmals für mich sogar sehr freundlich auf die provozierende Aufforderung des Beamten sagt: „Seit doch nicht immer so brutal“ Der Beamte den jungen Mann immer mehr in die Enge treibt und in wenigen darauffolgenden Sekunden mit weiteren Beamten zu Boden warf.
    Eine normale Verhaftung sieht für mich anders aus! Es waren 5 oder mehr Beamte da. Einer links, rechts, vorne und hinten und der fünfte im „Bunde“ hätte dem jungen Mann die Handschellen angelegt. Somit hätten sie ihn nur noch ins Einsatzfahrzeug laden müssen.

    Aber nein……

    Die Beamten werfen ihn zu Boden, ziehen die Beine zu einem Spagat auseinander und wickeln die Beine zudem auch noch um einen Straßenpfosten. Mehrere Hiebe bekam der junge Mann auch noch in die Rippen, obwohl er schon am Boden lag.

    Egal was vorher war, diese Art und Weise WIE die Beamten den jungen Mann quälten, ist absolut nicht akzeptabel.

    Der Pressesprecher der Polizei sagte: „Mehrere Beamte wären mit Pfefferspray attakiert worden“…. „Diese Szene sei herausgeschnitten worden“. (In meinen eigenen Worten widergegeben) Ich sehe im Video jedoch nur Polizisten mit Pfefferspray aber keinen Zivilisten.
    Wenn man die Pressemeldung der Polizei liest, gibt es nicht das wider, was ich im Video sah.

    Des Weiteren kursieren mehrere Zeugenaussagen im Internet, teilweise auch Interviews mit Anwohnern, die die Situation ganz anders darstellen, als von der Polizei geschildert.

    Ich persönlich bin jedenfalls entsetzt über die Art und Weise der Polizisten. Ich komme aus Bayern, bei uns gibt es auch schwarze Schafe bei der Polizei und der ein oder andere Fall kam auch schon in vor Gericht.
    Aber nachdem ich dieses Video gestern Abend sah, ließ es mich nicht mehr los und ich regergierte. Dabei habe ich viele Videos gesehen, in welchen die Brutalität der Berliner Polizei dargestellt wurde. Ganz ehrlich, bin froh das ich dort nicht lebe.

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